Werbeaussagen
YSHIELD ist der größte Hersteller / Anbieter von Produkten zur Abschirmung elektromagnetischer Strahlung im privaten Wohnbereich. Wir haben eine 100 % kundenorientierte Firmenphilosophie, weshalb wir bei allen Werbeaussagen zu unseren Produkten immer ehrlich und korrekt sind. Alle unsere Werbeaussagen sind wissenschaftlich belegbar und mit aktuellen Gutachten bestätigt. Wir haben 2003 die schwarze Hochfrequenz-Abschirmfarbe auf Carbonbasis zur Gebäudeschirmung erfunden. Seitdem haben wir über zehntausend Versuchsreihen durchgeführt um die Eigenschaften permanent zu verbessern. Wir liefern zudem leitfähige Dispersionen und Produkte in andere Branchen (z.B. für Flächenheizungen, Leitlacke) und haben sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet.
Warum diese Seite nötig ist, sind zunehmend Werbeaussagen anderer Anbieter. Manchmal werden Werbeaussagen geschönt, wichtige Fakten weggelassen, Dinge wie z.B. mit der Absorption erfunden und fast immer ist die angegebene Schirmdämpfung falsch! Nur wenige Anbieter von Abschirmmaterialien haben die nötige teuere Technik, um selbst messen zu können, fast alle verlassen sich auf externe Gutachter. Ohne jetzt jemandem was zu unterstellen, aber speziell bei den Abschirmfarben ist dies kritisch, da kein Gutachter die Farbproben selbst auf die Messplatten aufträgt, der Auftraggeber kommt immer mit bereits gestrichenen Musterplatten zum Gutachter! Da könnte jetzt schon mal etwas mehr Farbe auf der Musterplatte sein! Wir bei YSHIELD haben die Messtechnik nach ASTM D4935-10 und/oder IEEE-STD-299-2006 in zwei teueren Messaufbauten im Haus, weshalb wir uns an manchen Schirmdämpfungsangaben stören. Speziell auch deshalb, weil Sie als Kunde bei Abschirmprodukten zuerst auf die Schirmdämpfung schauen.
Ohne Produkte konkret mit Namen zu nennen, möchten wir Ihnen hier einige Beispiele bedenklicher Werbeaussagen in beliebiger Reihenfolge auflisten:
Beispiel 1) Ein neue HF-Abschirmfarbe wirbt damit, "rein" mineralisch zu sein, was aber nicht sein kann, da "Flammruß" aus Erdöl hergestellt wird. Weiter wird mit "40 dB Schirmdämpfung" geworben, die bei unserer Überprüfung mit Zeugen (Fachleuten aus der Branche) nur 22 dB einlagig und 30 dB zweilagig ergaben. Zudem hat die Farbe massive Verarbeitungprobleme, keinerlei Haftzugfestigkeit und bröselt beim Darüberwischen mit dem Finger ab.
Beispiel 2) Eine neue HF-Abschirmfarbe wirbt damit, die "günstigste Farbe am Markt" zu sein, was aber nicht stimmt, da nochmals eine andere Abschirmfarbe nur die Hälfte kostet. Die gleiche Abschirmfarbe wirbt mit der "gleichen Schirmung wie ein Wettbewerbsprodukt", also unsere Farbe, tatsächlich wieder unter Zeugen aufgetragen und gemessen sind es 10 dB weniger, auch die Ergiebigkeit für die angegebene Schirmdämpfung ist unklar. Es ist zudem kein unabhängiges Gutachten verfügbar! Nochmals bei der gleichen Farbe fehlen gesetzlich erforderliche Angaben, es ist kein Sicherheitsdatenblatt und kein VOC-Wert verfügbar. Der Versand erfolgte in eine Mülltüte gewickelt in einer verbeulten Dose.
Beispiel 3) Eine neue NF-Abschirmfarbe (siehe Bild rechts) wirbt damit, "aus natürlichen Rohstoffen" hergestellt zu sein. Auf Anfrage erhält man das Datenblatt einer ganz anderen Firma von einer Casein-Abschirmfarbe in Pulverform. Auch ohne Analyse riecht man als Chemiker, dass diese Pulverfarbe nicht in Wasser, sondern in eine Kunststoff-Grundierung eingerührt wurde. Somit ist diese Farbe alles andere als "natürlich" und ohne chemische Inhaltsstoffe! Und weil die Caseinfarbe chemisch eher nicht zur Grundierung passt, ist der Brei am Boden schwer aufzurühren. Zudem verrosten Teile der unbeschichteten Metalldose.
Beispiel 4) Eine neue HF-Abschirmfarbe für die Industrie wirbt: "Im Vergleich zu herkömmlichen Abschirmmaterialien wird die elektromagnetische Strahlung absorbiert und nicht reflektiert". Diese Aussage ist falsch, da trotz einem sehr geringen Anteil von Carbon-Nanotubes viel Graphit enthalten ist und somit der elektrische Widerstand so niedrig ist, dass die Strahlung überwiegend reflektiert wird. Es ist und bleibt ein Irrglaube, dass "dünne" Beschichtungen Strahlung absorbieren können.
Beispiel 5) Abschirmstoff Naturell. Mit 50 dB Schirmdämpfung wird Naturell bei manchen Händlern beworben. Laut Prüfbericht (10 Jahre alt von einem Prototypen) schirmt Naturell die 50 dB bei 1 MHz, was bei der Abschirmung z.B. eines Mobilfunksenders völlig uninteressant ist. Tatsächlich hat Naturell 35 dB bei 1 GHz.
Beispiel 6) Ein abschirmendes Armierungsgewebe wird mit 25 dB Schirmdämpfung beworben. Grundsätzlich fällt bei maschigen Materialien die Schirmung bei steigender Frequenz stark ab! Tatsächlich hat das Gewebe 16 dB bei 1 GHz.
Beispiel 7) Ein neues Vlies (Bettmatten, Stuhlunterlagen, usw. daraus) wirbt damit, niederfrequente elektrische Felder (NF) komplett ohne Erdung abschirmen zu können. Professionell aussehende Messungen und 3D-Messdiagramme belegen dies eindrucksvoll. Zuerst fanden wir dieses neue Produkt mit Weltpatent sehr spannend und wollten es exclusiv vertreiben. Fakt ist, dass bei unseren Messungen das Vlies überhaupt nicht schirmt. Im Gegenteil, die elektrischen Felder koppeln an und verschlechtern die Situation! Ein intensives Gespräch mit dem Hersteller ergab, dass deren potentialfreies Messverfahren fehlerhaft war. Das Produkt wird dennoch weiterverkauft.
Beispiel 8) Ein Händler verkauft Unterwäsche aus Swiss Shield Wear. Beworben wird der Stoff mit "40 dB Schirmdämpfung" und "ausgezeichneter Waschbarkeit". Tatsächlich hat Wear nur 30 dB Schirmdämpfung bei 1 GHz. Waschbarkeit: Nicht umsonst ist Wear in unserer Tabelle an letzter Stelle, Wear hat nach 50 Wäschen keine Schirmdämpfung mehr. Eher ungünstig für Unterwäsche ...